04.03.2015

Hélèna Villovitch - Ferdinands klitzekleine Superkräfte

 Ferdinand geht ab heute wieder in die Schule. Eigentlich würde er gern weiter von seinem Hippie-Großvater
Thierry unterrichtet werden, aber in der neuen Stadt hat der ihn in einer besonderen Klasse angemeldet. Gaufrette, das Mädchen, das nicht spricht, ist auch in der Sonderklasse, genauso wie Babouche, der manchmal komische Wörter schreit und Ibis, die auf dem Fußboden ihre Schulaufgaben macht.
Das ist die erste Schule, in der sich Ferdinand mit seiner Konzentrationsschwäche wohlfühlt. Die Lehrerin ist nett, aber die Direktorin würde die Klasse gern schließen und da versucht Ferdinand, einzugreifen. Er leiht sich von einem Mann aus dem Park ein magisches Hundehalsband, mit dem man durch Wände gehen kann. Die Direktorin glaubt, sie halluziniert, und sieht das als Zeichen, die Klasse nicht zu schließen.
Dann ist da noch Zobeline, das wunderhübscheste Mädchen aus der vierten Klasse und so alt wie er. Thierry hilft Ferdinand, sie anzusprechen. Als er den Mann im Park erneut trifft, gibt er ihm ein Skateboard, mit dem man kleine Zeitreisen machen kann. So verhindert er eine Prügelei und einen Nervenzusammenbruch der Direktorin.

Auch wenn die Protagonisten schwer lesbare Namen haben, ist es doch eine schöne und liebevoll erzählte Geschichte.Der Ich-Erzähler beschreibt die anderen Kinder und ihre Besonderheiten mit viel Zuneigung.


Gerstenberg, 2013
(gebunden)

Beltz & Gelberg, 2015
(Taschenbuch)

142 Seiten
ab 9 Jahren

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