09.07.2017

Becky Albertalli - Nur drei Worte

Simon ist im letzten Highschooljahr, er liebt die Schauspielerei, das Waffle House, seine Familie, seine besten Freunde - und er ist schwul. Keiner weiß es. Doch, er schreibt sich seit einigen Monaten mit Blue, einem anderen Schüler seiner Highschool, der ebenfalls nicht offen schwul ist. Sie nutzen Pseudonyme, um nicht erkannt zu werden.
Doch eines Tages kommt durch einen blöden Zufall der Nerd Martin an diese Emails und droht damit, Simon auffliegen zu lassen. Er erpresst ihn, indem er Simon auffordert, sich für ihn bei der neuen beliebten Mitschülerin Abby einzusetzen. Abby ist cool und neuerdings Teil seiner Clique, was Simons bester Freundin Leah zu schaffen macht.
Simon möchte vor allem Blue schützen, und lässt sich ein wenig auf den Deal ein ...

Eine trubelige, aber relativ brave Highschool-Liebesgeschichte, in der zwei Jungs sich ärgern, warum man sich outen muss, wenn man nicht Teil der Masse (also hetero) ist. Die Story hat ein Happy End, auch wenn es zu viel Knartsch kommt, und nebenbei führt die Schauspielgruppe der Schule das Musical "Oliver!" auf.
Der Stil ist flüssig, aus Simons Perspektive geschrieben, aufgelockert mit etwas Emailverkehr zwischen "Blue" und "Jaques". Das Buch beschert einem eine gute Zeit und lässt ein gutes Gefühl zurück.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 in der Kategorie "Preis der Jugendjury".

Carlsen, 2016
320 Seiten

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